Wir über uns

Wir über uns

Bigben Interactive zählt heute zu den führenden Unternehmen der Videospiel-Industrie auf den wichtigsten europäischen Märkten. Ausgehend vom zentralen Konzernsitz im französischen Lesquin, in der Nähe von Lille, erfolgte im letzten Jahrzehnt eine stetige Auslandserweiterung:

  • 1999 Erwerb der Firma Atoll Soft, Markführer im Alleinvertrieb der Videospiele-Software in den Benelux-Ländern (heute « Bigben Interactive – Benelux ») mit Standort in Tubize, in der Nähe von Brüssel.
  • 2000: Übernahme von Planet Distribution, einem marktführenden britischen Großhändler von Videospielen, in Eastleigh in der Nähe von Southampton).
  • 2000: Gründung der deutschen Tochtergesellschaft Bigben Interactive GmbH mit Sitz in Bergheim, in der Nähe von Köln, heute bei den wichtigsten deutschen Händlern registriert.
  • 2000: Errichtung einer Forschungs- und Entwicklungsstruktur durch Gründung der Bigben Interactive Hongkong.

Die Geschichte beginnt…

Die Firmengeschichte beginnt 1981 auf den Märkten Nordfrankreichs. Alain Falc, heutiger Vorstandsvorsitzender von Bigben Interactive, verkauft Uhren im Einzelhandel. Sehr schnell wendet er sich aber schon dem Handel mit elektronischen Geräten zu.
10 Jahre lang wächst der Umsatz stetig an. Es tauchen die ersten Videospiele auf dem Markt auf und Alain Falc konzentriert sich auf diesen neuen Markt,  indem er offizielle (und nicht exklusive) Vertriebsverträge mit den wichtigsten Spielesoftware-Verlegern unterzeichnet.
Er stützt sich auf seine Erfahrung in der Entwicklung von elektronischen Geräten sowie seine Kenntnisse der asiatischen Geschäftspartner und investiert stark in das Konzept und die Herstellung eigener Zubehörprodukte für Videospielkonsolen: Speicherkarten, Controller (analog, digital, infrarot, Funkfrequenz usw.), Lenkräder, Kabel usw.

Bigben Interactive baut sich dadurch einen Markennamen auf und erfüllt den ständig steigenden Bedarf der Endkunden. Im Zuge der regelmäßigen Markteinführung von immer neuen leistungsfähigeren Videospielkonsolen werden diese für die breite Öffentlichkeit ständig benutzerfreundlicher und die Videospielindustrie wird Teil der alltäglichen Hobbys.
Parallel zu dieser Entwicklung entscheidet sich Alain Falc mit dem Alleinvertrieb von Videospielen zu starten und unterzeichnet regional und europaweit geltende Verträge mit mehreren Verlegern.
So wird im März 2001 ein Vertrag mit der Firma Sega abgeschlossen, die die Herstellung ihrer eigenen Videospielkonsole Dreamcast eingestellt hatte. Der Vertrag umfasste die Übernahme des Dreamcast-Formats in seinem vollen Umfang in Europa (Konsolen, Spiele, Zubehör), inbegriffen alle Videospielversionen, die sich in der Entwicklung befanden. Diese Vereinbarung ist nach wie vor die wichtigste, die Bigben Interactive abgeschlossen hat, da sie im Laufe der Jahre einen bedeutenden Return on Investment ermöglichte. Bigben Interactive wurde Markführer für Konsolenzubehör in Europa und einer der führenden Anbieter von Videospielen.
Nach der Phase schnellen Unternehmenswachstums konsolidierte Bigben Interactive ab 2003 sein Vertriebsnetz und konzentrierte sich auf die profitabelsten Geschäftsbereiche. Mit der Hauptaktivität, dem Vertrieb von Software und Zubehör, konnte eine Unternehmenskrise überwunden werden, die im Kern auf den Abschwung im Produktzyklus zurückzuführen war.

Die finanzielle Hilfe von zwei neuen, renommierten Finanzpartnern (Deutsche Bank und dem französischen Investmentfonds MI29) bewirkte neuen Elan für Bigben Interactive. Die beiden Partner wurden Ende 2006 nach Umwandlung von zwei Dritteln der Bankschulden des Unternehmens zu dessen Hauptaktionären. Diese Zeit markierte ein Jahr des Neubeginns für Bigben Interactive und das Geschäftsjahr 2006/2007 schloss mit einem ausgeglichenen bzw. positiven Ergebnis auf allen Gebieten sowie einer stärkeren Marktposition bei Zubehörprodukten.

Während der Finanzkrise 2008 zog sich die Deutsche Bank als Großaktionär zurück und verkaufte ihre Anteile an andere Altaktionäre. Im gleichen Jahr wurde die Firmengruppe Bolloré  neuer Großaktionär von Bigben Interactive mit heute 15% des Kapitals und stärkte damit die Finanzstruktur des Unternehmens. Die Firmengruppe Bolloré  zählt zu den 500 weltweit größten Unternehmen und ist u.a. auf Transport und Logistik, Elektrofahrzeuge, Kommunikation und Medien spezialisiert.

Die folgenden Jahre verliefen für Bigben Interactive dank der Veröffentlichung von Videospielkonsolen der neuen Generation und einer verbesserten Marktposition besonders erfolgreich und wirtschaftlich ausgesprochen günstig. Dies soll sich auch zukünftig fortsetzen. Bigben Interactive wird seine Führungsposition als Zubehöranbieter weiter verstärken, um in Verbindung mit möglichst flexiblen und effizienten operativen Strukturen Wachstum und Profitabilität unter den günstigsten Bedingungen zu ermöglichen. Wesentliche Einflußfaktoren hierbei sind z.B. ein zentrales, optimiertes und automatisiertes Logistikmanagement sowie der Auf- und Ausbau neuer Exportmärkte.

Ein eindrucksvolles Beispiel für die innovativen F&E-Tätigkeiten von Bigben Interactive ist die Einführung des «Cyberbike» im Jahre 2009. Dieser Heimtrainer, verbunden mit einem Wii™ -kompatiblen Spiel, fand bei der Presse und dem Publikum in ganz Europa großen Anklang. Der erzielte Erfolg führte in der Folge zur Weiterentwicklung des Produktes und der Markteinführung einer Version für die Playstation® 3 im Jahre 2011.

Die jüngste Weiterentwicklung des Unternehmensprofils umfasst die Einführung neuer Produktlinien wie das Zubehör für Smartphones und Download-Games zu den bestehenden Aktivitäten «Zubehör», «Software-Publishing» und «Audio». Durch die Übernahme des auf Smartphone-Zubehör spezialisierten französischen Unternehmens Modelabs S.A. im September 2011 legte Bigben Interactive die Grundlagen für die weitere erfolgreiche Unternehmensexpansion. So wird der konsolidierte Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2010/11 auf mehr als 300 Mio. EUR steigen.

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